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Widerrufsrecht

5. Widerrufsrecht im Anwendungsbereich des Fernabsatzvertrages gemäß § 312 b BGB

5.1 Der Käufer kann seine Vertragserklärung - vorbehaltlich Ziffer 4.3 - innerhalb von einem Monat ab dem Empfang der Ware ohne Angabe von Gründen in Schriftform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder durch Rücksendung der Ware widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt der Ware oder dieser Belehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung oder der Ware. Der Widerruf ist zu richten an

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Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren, die Ware ist durch den Kunden ungeöffnet auf unsere Kosten und Gefahr zurückzusenden. Bei einem Bestellwert bis 40 Euro sind die Rücksendekosten vom Kunden selbst zu tragen, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten.

5.2 Hat der Besteller ganz oder teilweise eine Verschlechterung, den Untergang oder eine anderweitige Unmöglichkeit der Warenrückgabe zu vertreten, ist die Wertminderung oder der Warenwert zu ersetzen. Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung der Ware ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Außer Betracht bleibt auch eine durch bestimmungsgemäße Verwendung der Ware eingetretene Wertminderung. Im Übrigen kann die Wertersatzpflicht vermieden werden, indem die Ware nicht wie von einem Eigentümer in Gebrauch genommen und alles unterlassen wird, was deren Wert beeinträchtigt.

5.3 Ein Widerrufsrecht ist ausgeschlossen, wenn die Waren nach Wünschen des Kunden angefertigt wurden, die Waren eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten, auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder bei Lebensmitteln, deren Verfalldatum inzwischen abläuft. Wurde bei Lebensmitteln die Warenverpackung geöffnet oder wurden bereits Teile der Ware der Verpackung entnommen, ist ein Widerruf ausgeschlossen.

6. Gewährleistung / Beanstandung
6.1 Offensichtliche, insbesondere sichtbare Mängel an der gelieferten Ware einschließlich Transportschäden müssen innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Empfang der Ware unter genauer Beschreibung schriftlich reklamiert werden. Andernfalls ist die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Mängelrüge; die Beweislast hierfür trägt der Kunde. Im kaufmännischen Rechtsverkehr gelten ergänzend die §§ 377,378 BGB. Bei verborgenen Mängeln muss eine Rüge spätestens zwölf Monate nach Erhalt der Ware schriftlich erfolgen. Danach bestehen keine Gewährleistungsansprüche. Für die Haltbarkeit verpackter Lebensmittel haften wir bis zum jeweils aufgedruckten Haltbarkeitsdatum.

6.2 Bei Mangelhaftigkeit der Ware ist der Verkäufer zur Ersatzlieferung berechtigt. Bei Fehlschlagen der Ersatzlieferung kann der Kunde eine Minderung oder Wandlung verlangen. Bei einer Wandlung ist der Kunde zur vollständigen Rücksendung der Ware verpflichtet. Die Rücksendekosten werden vom Verkäufer erstattet. Für Mängel der Ware, die durch unsachgemäße Lagerung (Lagerbedingungen für Lebensmittel: 15-20°C, trocken und vor Sonnenlicht geschützt) beim Käufer entstehen, übernehmt der Verkäufer keine Gewährleistung.

6.3 Bei Lebensmitteln aus Schokolade oder mit Schokoladenanteilen kann bedingt durch Temperaturschwankungen ein Grauschleier durch die enthaltene Kakobutter auftreten. Dies verändert jedoch weder Geschmack noch Qualität des Produktes und kann daher nicht als Grund einer Beanstandung dienen. Eine Ersatzlieferung ist für diesen Fall ausgeschlossen.

6.3 Eigenschaften der Produkte werden vom Verkäufer nicht zugesichert, außer es erfolgt ausdrücklich. Der Verkäufer haftet nur für Schäden an der Ware selbst. Dem Besteller stehen Schadensansprüche wegen etwaiger Mangelfolgeschäden nur dann zu, wenn eine ausdrücklich zugesicherte Eigenschaft nicht vorliegt sowie durch die Zusicherung des eingetretenen Mangelfolgeschadens ausgeschlossen werden sollte. Weitere Ansprüche des Bestellers sind ausgeschlossen - gleich aus welchem Rechtsgrund.

6.4 Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen gelten nicht in Fällen grober Fahrlässigkeit und Vorsatz, sowie Verletzung von Leben und Gesundheit. Des weiteren nicht in Fällen verschuldensunabhängiger Haftung, insbesondere bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz, für die Haftung für zugesicherte Eigenschaften, in Verzugsfällen, vom Verkäufer zu vertretene Unmöglichkeit sowie Rechtsmängel. Außerdem nicht, wenn eine wesentliche Vertragspflicht vom Verkäufer schuldhaft verletzt wurde. Hierbei ist die Haftung mit Ausnahme von grober Fahrlässigkeit, Vorsatz oder dem Vorliegen zugesicherter Eigenschaften auf den vernünftigerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.